Steinzeug-Halbschalen werden zur Herstellung und Auskleidung von Gerinnen in Schächten sowie bei der Sanierung bestehender Schachtbauwerke eingesetzt. Sie eignen sich insbesondere für den Neubau von Schachtunterteilen im Betonwerk sowie für die nachträgliche Erneuerung oder Reparatur vorhandener Gerinne im Kanal- und Tiefbau.
Die Halbschalen sind auf der wasserführenden Innenseite glasiert und besitzen eine unglasierte Außenseite. Die glatte Innenfläche ermöglicht einen gleichmäßigen Abfluss von Abwasser und Mischwasser, während sich die raue Außenseite gut in Mörtel oder Beton einbinden lässt.
Unsere Steinzeug-Halbschalen sind in Nennweiten von DN 100 bis DN 800 sowie in den Baulängen 500 mm oder 1000 mm erhältlich. Über die Variantenauswahl können Nennweite und Baulänge passend zum benötigten Gerinne ausgewählt werden.
Steinzeug-Halbschalen werden vor allem dort eingesetzt, wo dauerhaft beständige und hydraulisch günstige Gerinne in Schachtbauwerken hergestellt oder vorhandene Gerinne instand gesetzt werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im Schachtbau, in Betonwerken sowie bei Sanierungsarbeiten im Kanal- und Tiefbau.
Durch die verfügbaren Nennweiten von DN 100 bis DN 800 können die Halbschalen für unterschiedliche Rohranschlüsse und Gerinnequerschnitte eingesetzt werden. Die jeweils verfügbare Baulänge von 500 mm oder 1000 mm ist abhängig von der gewählten Nennweite.
Steinzeug hat sich im Kanal- und Schachtbau seit vielen Jahrzehnten als Werkstoff für dauerhaft beanspruchte Abwasseranlagen bewährt. Besonders bei Gerinnen profitieren Betreiber und Verarbeiter von der hohen Beständigkeit des Materials und der glatten, glasierten Oberfläche. Schachtbauwerke mit Gerinnen aus Steinzeug können eine sehr hohe Lebensdauer erreichen und dadurch über lange Nutzungszeiträume wirtschaftlich betrieben werden.
Dadurch eignen sich Steinzeug-Halbschalen sowohl für neu hergestellte Schachtunterteile als auch für die Sanierung und Reparatur bestehender Gerinne.
Die Steinzeug-Halbschalen sind in den Nennweiten DN 100 bis DN 800 erhältlich. Für jede Nennweite ist eine Standardbaulänge von 500 mm oder 1000 mm vorgesehen.
Die passende Kombination aus Nennweite und Baulänge kann direkt über die Variantenauswahl gewählt werden. Weitere technische Angaben zur jeweiligen Ausführung finden Sie nach Auswahl der gewünschten Produktvariante.
Steinzeug-Halbschalen können sowohl bei der Herstellung neuer Schachtunterteile als auch bei der Sanierung bestehender Gerinne verarbeitet werden. Beim Einbau wird die glasierte, glatte Seite als wasserführende Oberfläche ausgerichtet, während die unglasierte Außenseite in den Gerinneaufbau eingebunden wird.
Vor dem Einbau sollte der Untergrund tragfähig, sauber und für die weitere Verarbeitung vorbereitet sein. Die Halbschalen werden entsprechend dem vorgesehenen Gerinneverlauf ausgerichtet und in einem für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Mörtel oder Beton eingebettet. Dabei ist besonders auf einen gleichmäßigen Verlauf der Gerinnesohle und eine sichere Einbindung der Halbschale zu achten.
Bei Sanierungsarbeiten kann das vorhandene Gerinne je nach Zustand ganz oder teilweise zurückgebaut und mit Steinzeug-Halbschalen neu ausgekleidet werden. Im Betonwerk können die Halbschalen bereits bei der Herstellung des Schachtunterteils in das Gerinne integriert werden.
Die konkrete Ausführung des Gerinnes sowie die Auswahl geeigneter Mörtel-, Beton- oder Abdichtungssysteme richtet sich nach dem jeweiligen Bauwerk, der Einbausituation und den projektspezifischen Anforderungen.
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