Die Schachtfutter der Serie SF.ROB sind für den wasserdichten und gelenkigen Anschluss von Robukan-Rohren an Betonschächte und andere Betonbauwerke ausgelegt. Sie passen zu den außen profilierten und innen glatten Robukan-Kanalrohren der FRÄNKISCHEN Rohrwerke und sind für die Ringsteifigkeitsklassen SN 8 und SN 16 erhältlich. Die Schachtfutter werden von DN 150 bis DN 800 angeboten.
Beim Anschluss eines Robukan-Rohres wird der zum Rohrsystem gehörende Profildichtring auf dem Rohrspitzende in der zweiten Rillung positioniert. Das vorbereitete Spitzende wird anschließend in das einbetonierte Schachtfutter eingeschoben. Dabei wird die Dichtung zwischen Rohrprofil und Schachtfutter verpresst und dichtet den Übergang zum Betonbauwerk ab.
Das Rohr wird bis zum vorgesehenen Rohranschlag eingeführt. Das SF.ROB Schachtfutter übernimmt damit am Schacht die Funktion einer Muffe für das mit dem Profildichtring versehene Rohrspitzende.
Hinweis: Der Profildichtring gehört zum Robukan-Rohrsystem und wird nicht mit dem Schachtfutter geliefert.
Die erforderliche Baulänge des SF.ROB Schachtfutters richtet sich nach der Nennweite sowie dem Aufbau des Schachtbauwerks. Für die einzelnen Robukan-Nennweiten stehen kompakte Standardausführungen und längere Varianten zur Verfügung. Bei mehreren Größen kann außerdem zwischen einer Kunststoff- und einer GFK-Ausführung gewählt werden.
GFK-Schachtfutter für Robukan-Rohre können über die Standardabmessungen hinaus passend zur jeweiligen Einbausituation verlängert werden. Die angegebene Standard-Baulänge bildet dabei die konstruktive Mindestlänge. Auf Anfrage sind beispielsweise Baulängen von 250, 300, 400 oder 500 mm sowie weitere individuelle Längen möglich.
Robukan wird als Kanalrohrsystem für Abwasser- und Mischwasserleitungen eingesetzt. Je nach statischer Anforderung stehen Rohre der Ringsteifigkeitsklassen SN 8 und SN 16 zur Verfügung. Für den Anschluss der Rohrleitung an einen Betonschacht bildet das SF.ROB Schachtfutter den passenden Übergang zwischen dem profilierten Rohrspitzende und dem Betonbauwerk.
Dadurch können Robukan-Leitungen beispielsweise an Kontroll-, Inspektions- und andere Schachtbauwerke des Kanalnetzes angeschlossen werden, ohne dass für die unterschiedlichen Ringsteifigkeitsklassen ein grundsätzlich anderes Anschlussprinzip erforderlich ist.
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