Die Schachtfutter der Serie SF.RAI ermöglichen den wasserdichten und gelenkigen Anschluss von RailPipe-Rohren an Schächte und andere Betonbauwerke. Sie sind speziell auf die außen gewellten und innen glatten RailPipe-Rohre der FRÄNKISCHEN Rohrwerke abgestimmt und in den Nennweiten DN 150 bis DN 600 erhältlich. Das Rohr wird mit dem zugehörigen Profildichtring in das Schachtfutter eingeschoben und bis zum festen Rohranschlag geführt.
Bei RailPipe-Rohren befindet sich der Profildichtring auf dem Spitzende des Rohres. Vor dem Einführen in das Schachtfutter wird die zum Rohr gehörende Dichtung in die zweite Rillung des Rohrprofils eingesetzt. Beim Einschieben wird der Profildichtring zwischen Rohr und Schachtfutter verpresst und stellt den wasserdichten Rohranschluss her.
Das Rohr wird anschließend bis zum festen Rohranschlag in das Schachtfutter eingeschoben. Das Schachtfutter übernimmt dabei die Funktion der Muffe für das mit dem Profildichtring versehene Rohrspitzende.
Hinweis: Der benötigte Profildichtring gehört zum RailPipe-Rohrsystem und wird mit dem Rohr geliefert. Er ist nicht Bestandteil des Schachtfutters.
Für den Anschluss von RailPipe-Rohren stehen je nach Nennweite verschiedene Schachtfutter-Baulängen zur Verfügung. Neben der jeweiligen Standardausführung kann eine längere Variante gewählt werden. Bei bestimmten Nennweiten unterscheiden sich außerdem die verfügbaren Baulängen der Kunststoff- und GFK-Ausführungen. Maßgeblich für die Auswahl ist die Wandstärke des Schachtbauwerks sowie die konkrete Einbausituation.
Schachtfutter für RailPipe-Rohre aus GFK können auf Anfrage in nahezu jeder gewünschten Baulänge gefertigt werden. Die jeweilige Standard-Baulänge entspricht dabei der Mindestlänge. Auch längere Schachtfutter, beispielsweise mit 250, 300, 400 oder 500 mm Baulänge, können passend zur Wandstärke des Schachtes oder zur Einbausituation individuell hergestellt werden.
RailPipe ist ein Rohrsystem der FRÄNKISCHEN Rohrwerke für die Entwässerung von Bahnanlagen. Im Gleisbereich muss anfallendes Wasser kontrolliert aufgenommen und aus dem Bahnkörper abgeleitet werden. Dabei werden RailPipe-Rohre unter anderem an Spül-, Kontroll- und Entwässerungsschächte angeschlossen.
Die SF.RAI Schachtfutter stellen hierfür den passenden Übergang zwischen RailPipe-Rohr und Betonbauwerk her. Je nach Ausführung des RailPipe-Systems können Rohre mit unterschiedlicher Schlitzung zum Einsatz kommen. Die unterschiedlichen Schlitzungen des RailPipe-Rohres haben keinen Einfluss auf die Auswahl des Schachtfutters. Entscheidend ist die Nennweite des anzuschließenden Rohres. So können die verschiedenen RailPipe-Ausführungen in die Schacht- und Kontrollbauwerke der Bahnentwässerung eingebunden werden.
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